Sa. Apr 17th, 2021

15:00 Uhr: Pressekonferenz mit Ministerpräsident Laschet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) äußerten sich zur aktuellen Corona-Lage und weiteren Maßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  •  NRW-Ministerpräsident Laschet warnt eindringlich vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus. Man habe “die höchsten Zahlen überhaupt“, kein Medikament, keinen Impfstoff und keinen Grund anzunehmen, dass es weniger gefährlich sei als vor einem Monat. 
  • Die NRW-Regierung hat heute beschlossen, dass in Corona-Hotspots Restaurants und Bars ab Mitternacht verpflichtend zwischen 23 Uhr und 6 Uhr schließen müssen. Damit folgt NRW der gemeinsamen Vereinbarung von Bund und Ländern, eine Sperrstunde in den Kommunen einzuführen, die die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage überschreiten.
  • Zudem bleiben die Maßnahmen in NRW härter als auf Bundesebene: Das Land bleibt bei der Kontaktbeschränkung von zehn Personen unabhängig von der Corona-Infektionslage. Ab der 50er- Schwelle gelten nochmals schärfere Maßnahmen: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch maximal fünf Personen oder zwei Haushalte treffen. Bei besonderen Festen wie Hochzeiten sind ab Montag nur noch für zehn Menschen, bei Veranstaltungen nur noch 100 Personen erlaubt – egal ob drinnen oder draußen.
  • Die Maskenpflicht gelte nicht generell an der frischen Luft, aber an vollen Plätzen, wo die Abstände nicht einzuhalten seien. Die Kommunen legten diese Orte fest. So auch an Sitz- und Stehplätzen bei Konzerten.
  • Die neuen Regeln gelten ab Samstag, 17. Oktober 2020 und dauern zunächst bis Ende Oktober an.
  • Ein “Lockdown mit Schul- und Kitaschließungen” wie im Frühjahr müsse “mit aller Kraft” verhindert werden. Dafür sei aber die Reduzierung der Kontakte “das Allerwichtigste“. Laschet sagt: “Private Feiern müssen jetzt absolut auf das Notwendige beschränkt werden“.
  • Es gebe noch die Chance, überfüllte Krankenhäuser wie vor einiger Zeit in europäischen Nachbarländern zu verhindern. Wichtig sei auch, dass Risikogruppen nicht wieder in Isolation geraten.
 
Quelle: wdr.de

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